Der Metzger braucht den Hackblock. Und Tag für Tag muss das gute Stück einiges aushalten! Angesichts der hohen Beanspruchung sowie des direkten Kontakts mit Nahrungsmitteln, lassen sich für Material- und Hygiene-Eigenschaften bestimmte Anforderungen ableiten.

Hackblöcke aus Holz

- Stirnholz /Hirnholz

Hackblöcke, dicke Schneidbretter, werden in der Regel aus Stirnholz (auch Hirnholz genannt) gefertigt. Das hat gute Gründe: Für die Herstellung von Stirnholz wird Holz nicht, wie üblich, längs, sondern quer zum Stamm geschnitten. Anschließend wird es in Würfel zerlegt und so aneinander gesetzt, dass die Jahresringe des Baumes von oben erkennbar sind. Das sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch viele praktische Vorteile: Durch die Lage der Fasern verteilt sich der große Druck beim Hacken besser und tiefes Eindringen in das Holz schädigt es in wesentlich geringerem Ausmaß als es bei längs geschnittenem Holz der Fall wäre. Außerdem werden die Holzfasern durch das Metzgerbeil nicht zerschnitten, sondern lediglich leicht auseinander gedrängt. Durch Feuchtigkeit und neue Schnitte schließen sich die Fasern wieder, so dass das Schneidbrett lange optisch ansprechend bleibt.

Auch vom hygienischen Standpunkt aus, macht der Querschnitt Sinn: Durch die natürliche Sogwirkung der senkrecht stehenden Holzfasern wird Feuchtigkeit schneller eingezogen und abgegeben. Die natürliche antibakterielle Wirkung des Holzes wird dadurch noch verbessert.

Durch die aufrecht stehende Lage von vielen einzelnen Holzstücken sind Bretter aus Stirnholz sicher gegen das Verziehen. Darüber hinaus können sie leicht abgeschliffen werden, um eine stark beanspruchte Oberfläche wieder schön glatt zu machen. Vor allem bei den mehrere Zentimeter dicken Hackblöcken ist das Abschleifen üblich. Für die Reinigung der Schneidfläche werden Stahlbürsten verwendet.

- Akazienholz
ist ein Hartholz und eignet sich, aufgrund seiner günstigen technischen Eigenschaften, hervorragend zur Verwendung als Hackblock: Es ist sehr zäh, biegsam und widerstandsfähig gegen Fäulnis. Es schwindet und quillt nur in geringem Maße, ist dem Wurmfraß nicht unterworfen und läßt sich schön spalten und gut drechseln.


Hackblöcke aus Kunststoff

Eine ebenfalls geeignete Variante zum Holzblock sind sind Hackblöcke mit einem Schneidbrett aus lebensmittelechtem Kunststoff. Die Kunststoffauflage ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, geruchs- und geschmacksneutral.und ebenfalls besonders schlag- und schnittfest.


Ob Holz oder Kunststoff, alle Modelle gibt es optional mit verschieden großen Schneidflächen. Höhenverstellbare Modelle können der Körpergröße des Nutzers angepasst werden und ermöglichen ein ergonomisch optimiertes Arbeiten.

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